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Brasilien nach der Wahl - Eine Demokratie schafft sich ab (?)

Dienstag, 19. Februar 2019, 19:00 Uhr


© Diane Lima






Am 28. Oktober 2018 setzte sich der ultrarechte Ex-Militär Jair Bolsonaro in der Stichwahl mit 55 Prozent der gültigen Stimmen gegen den Kandidaten der Arbeiterpartei (PT) Fernando Haddad durch. Bolsonaro hatte zuvor keinen Hehl gemacht aus seiner Bewunderung für die Militärdiktatur, seiner Geringschätzung für demokratische Institutionen und seinem Hass auf politische Gegner. 

 

  • Warum erfährt Bolsonaro dennoch so große Unterstützung in der Bevölkerung?
  • Welche politischen, sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen spielen dabei eine Rolle?
  • Was bedeutet die Wahl langfristig für das Land?

 

Vortrag und Diskussion mit: 

Dr. Emilio Astuto, Dozent für Internationale Politik und Rechtsanwalt für Völkerrecht, Menschenrechte und internationales Gewerkschaftsrecht.

Diane Lima, Aktivistin und Initiatorin von “Afrotranscendence” (São Paulo). Zur Zeit Stipendiatin in der Villa Waldberta und Kuratorin der Residenz PlusAfroT.

 

Die Veranstaltung wird deutsch-portugiesisch konsekutiv gedolmetscht.

Um Anmeldung wird gebeten.

 

BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung

Herzog-Wilhelm-Str. 1 

80331 München

www.fes.de

 

Anmeldung und weitere Informationen hier.

Eintritt frei.

 

Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit LUSOFONIA e.V., im Rahmen der Residenz PlusAfroT

 

PlusAfroT ist eine Plattform für afrobrasilianische Künstler und will zugleich als Konzept, Programm, Manifest und Projekt verstanden werden. Residenz und Veranstaltungen sind ein Projekt von plattformPLUS und Lusofonia e.V. und werden durch das Künstlerhaus Villa Waldberta und das Kulturreferat der Stadt München gefördert.